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Black Milk

Jahr für Jahr überschlagen sich die Abschluss-Polls der Musikmagazine in dem Wunsch, Deutschlands Rockszene solle doch endlich wieder Fahrt aufnehmen und etwas neues erschaffen. Haben sich die Musiker hierzulande im Crossover und der Neuen Deutschen Härte kreativ erschöpft?

Die Antwort kommt aus Dortmund und hört auf den Namen "Black Milk". Fünf Jungs, die in ihrer Geschichte unendlich viele Nachwuchspreise abgeräumt haben und nun ihr Debüt ULTRAWIDE veröffentlichen - gut gewählter Titel, denn Black Milk eröffnen dem Hörer einen neuen musikalischen Horizont mit wunderschönen Melodien und raumgreifenden Klangsphären. “Es sind Songs, die eingängig sein wollen, aber mit alternativem Einschlag. Daher auch der Bandname, der die Gegensätze widerspiegeln soll.”, erklärt Schlagzeuger Michael die Grundstruktur der Lieder, die hauptsächlich er, sowie Keyboarder Christian entwirft. “ Unsere musikalischen Einflüsse reichen von U2 über Alice In Chains bis hin zu Coldplay, Depeche Mode und Placebo. Dementsprechend stilistisch unterschiedliche Phasen gab es in unserer Geschichte.

So richtig loslegen konnten wir aber erst, als wir den optimalen Sänger gefunden hatten”. Der heißt Sascha Miskovic, stieg 1999 bei Black Milk ein und veränderte das musikalische Bild der Band von Grund auf: “Da begann der Prozess, der in das mündete, was man nun auf ULTRAWIDE hört. Vorher war es eine wilde Mischung aus Rock`n´Roll, Grunge und Hardrock - als Sascha dazukam, haben wir gemerkt, dass wir ganz andere Arrangements verwenden können”, erklärt Florian, der Gitarrist der Band. “Früher waren die Akkorde wichtig, heute ists die Melodie. Die Lieder wurden weniger rhythmisiert und legten mehr Wert auf getragenere Stimmungen. Das passte zu Saschas Sensibilität.” Die erinnerte manche Kritiker bereits an HIM und Muse, wobei Black Milk mit ihrem Songwriting einen sehr eigenen Weg verfolgen.

“Die Arrangements haben im Grunde länger gedauert als das Schreiben der Lieder”, lacht Stephan (Bass). ”Wir haben von jedem Song vier verschiedene Demo-Versionen produziert - mal schneller, mal langsamer, mal melancholischer und dann aus diesen Puzzleteilen das Beste zusammengefügt. Das bedeutete, dass wir uns mit jedem Lied ein bis zwei Monate auseinandersetzen mussten.” Kein Nachteil, wenn man zu den Klängen von ULTRAWIDE lauscht. Mit welcher songwriterischen Begabung hier zu Werke gegangen wird, ist schon erstaunlich - auch wenn Teile der Band Musik studiert haben oder noch studieren. Die zwölf Stücke strahlen allesamt eine fast schon magische Atmosphäre aus und wuchern mit fantastisch konstruierten Höhepunkten, die die gesamte Palette zwischen Indie Rock, Pop und ein wenig exaltiertem Glamour abdecken. Davon zeigte sich auch Fabio Trentini (Guano Apes, Donots) beeindruckt und übernahm den Produzenten-Job für ULTRAWIDE. In den Principal-Studios von Münster entstand innerhalb von vier Wochen ein Album, das Sascha als den gemeinsamen Nenner aus Eingängigkeit und Anspruch beschreibt. “Kommerzialität wäre das falsche Wort, aber wir versuchen schon, unsere Ideen in einer Art und Weise auszudrücken, dass der Hörer sie versteht - alles andere wäre intellektuelle Masturbation und das ist nicht unbedingt unser Ding. ”

Diesbezüglich brauchen sich Black Milk wohl keine Sorgen machen - ULTRAWIDE hat genügend Potential, um einen gewaltigen Sturm in der deutschen Musiklandschaft zu entfachen - zum Wohle der Kritiker, der Polls und aller Liebhaber des Besonderen.
(Matthias Weckmann)

 


Stephan Mock, Bass

Er schlägt keine künstlerischen Kapriolen, ist kein zerstreuter Wirrkopf, hat nicht das Bedürfnis, irgendjemandem zu beweisen, wie toll er doch ist. Doch: Um das harmonische und rhymische Fundament einer Band zu bilden, sind diese seine Charakterzüge geradezu ideal.

 


Christian Mühlhaus, Keys

Dass er ein Klassik und ein Jazz-Studium hinter sich hat, würde man beim ersten Hinhöhen gar nicht vermuten - nach frickeligen Keyboard-Soli sucht man bei Black Milk vergebens. Aber er hat Geschmack und weiß durch sein Spiel und seine Sounds den Songs den letzten Schliff zu geben. Auch das Handwerk des Songwritings beherrscht er. Aber all seine Fähigeiten setzt er nur zu einem Zweck ein: Musikalisch das auszudrücken was seine Seele bewegt.

 


Michael Vossmann, Drums

Hinter seinem Schlagzeug wird er zum Tier. Treibend gibt er den Puls der Band an. Dass er aber auch etwas "intellektueller" an die Musik herangehen kann, beweist u.a. seine Fähigkeit, perfekt durchkomponierte (wenn auch keinesfalls emotionslose) Songs zu schreiben. Er studiert Englisch und dies kommt natürlich auch den Lyrics zugute, die schon häufiger den ein oder anderen "native speaker" positiv überrascht haben

 


Florian Kuhlmann, Guitars

Seine Künste reichen vom aggressiv-rhythmischen bis zum flächig-sphärischen Gitarrenspiel. Flirrenden Klänge kann er ebenso überzeugend umsetzen, wie mystischen Licks. Wenn er auch seine Parts mit einer geradezu pedantischen Akrebie Ton für Ton auswählt - immer auf der Suche nach dem noch perfektern Sound - schließt er auf der Bühne die Augen, läßt sich von der Musik mitreißen und gibt alles.

 


Sascha Miscovic, Vocals + Guitars

Wenn er singt vibrieren nicht nur seine Stimmbänder, sondern vor allem schwingt seine Seele, die er in jeden einzelnen Ton hineinlegt. Wenn er auch Stimmcharakteristiken von Helge Schneider über Eddi Vedder bis zum Death-Metal-Sänger nachahmen kann, sein Charisma und seine Leidenschaft entfalten sich erst, wenn er aus vollem Herzen singt und er selbst ist. Eigentlich war er als Jugendlicher für die Laufbahn eines klassischen Klavier-Virtuosen bestimmt, hat dann aber alles hingeschmissen, um das zu werden, was er heute ist: Sänger von Black Milk.

die infos habe ich von BlackMilk.de  für mehr Infos und Bilder schaut einfach mal dort vorbei!!!

 


 



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